Herz-Jesu Franziskaner


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DIE HERZ JESU WEIHE

HERZ JESU WEIHE

Weihegebet zum heiligsten Herzen Jesu

a) Ich N.N. weihe und übergebe mich dem heiligen Herzen unseres Herrn Jesus Christus. Ich weihe ihm mein Sein und Leben, mein Tun, mein Leiden und Dulden. Alles, was ich bin, soll mir von heute an nur dazu dienen, sein Herz zu ehren, zu lieben und zu verherrlichen.
Heute ist es mein unwiederruflicher Vorsatz. Ich will ihm ganz gehören und alles tun aus Liebe zu ihm; ich will von ganzem Herzen allem entsagen, was ihm mißfallen könnte.

Heiligstes Herz, ich erwähle Dich also zum einzigen Gegenstand meiner Liebe, zum Beschützer meines Lebens, zum Unterpfand meines Heiles, zur Stütze meiner Schwachheit und Unbeständigkeit, zum Sühneopfer für alle Sünden meines Lebens, zu meiner sicheren Zuflucht in der Stunde des Todes.
Herz der Güte, sei Du also mein Anwalt bei Gott dem Vater und wende die Strafen seines gerechten Zornes von mir ab! Herz der Liebe, auf Dich setze ich mein ganzes Vertrauen; ich fürchte alles von meiner Bosheit und Schwäche, doch ich erhoffe alles von Deiner Güte.

So tilge denn in mir alles, was Dir mißfallen oder entgegen sein könnte! Präge Deine reine Liebe meinem Herzen so tief ein, daß ich Dich nie mehr vergessen oder mich von Dir trennen kann! Bei all Deiner Güte bitte ich Dich, mein Name möge Deinem Herzen tief eingegraben sein. All mein Glück und mein Ruhm soll es sein, zu leben und zu sterben in Deinem Dienste.
(Heilige Margareta Maria Alacoque)
3. Jahre Ablaß. Vollkommener Ablaß unter den gewöhnlichen Bedingungen, wenn man das Weihegebet einen ganzen Monat lang jeden Tag andächtig wiederholt (Ablaßkongr. 13. Januar 1898 und 21. April 1908; Poenit. 25. Februar 1934).

b) Liebeswürdiger Jesus, ich weihe mich heute aufs neue und ohne Vorbehalt Deinem göttlichen Herzen. Ich weihe Dir meinen Leib mit allen seinen Sinnen, meine Seele mit allen ihren Fähigkeiten, überhaupt mein ganzes Sein. Ich weihe Dir alle meine Gedanken, Worte und Werke, meine Leiden und Beschwerden, meine Hoffnungen, Tröstungen und Freuden. Vor allem weihe ich Dir mein armes Herz. Es soll nur mehr Dich lieben und wie ein Opferlamm sich verzehren in den Flammen Deiner Liebe.
Jesus, mein liebenswürdiger Bräutigam, nimm mein Verlangen gnädig auf! Dein göttliches Herz will ich trösten und Dir für immer angehören. Nimm voll und ganz Besitz von mir, daß ich in Zukunft keine andere Freiheit mehr kenne, als Dich zu lieben, nichts anderes mehr suche im Leben, als zu leiden und zu sterben für Dich. Auf Dich setze ich ein unbegrenztesVertrauen; von Deiner unermeßlichen Erbarmung erhoffe ich die Vergebung meiner Sünden. In Deine Hände lege ich alle meine Sorgen, vor allem die Sorge um mein ewiges Heil. Ich will Dich lieben und Dich ehren bis zum letzten Augenblick meines Lebens und will, so gut ich kann, die Verehrung Deines heiligsten Herzens fördern.

Lieber Jesus, verfüge über mich nach Deinem Wohlgefallen! Ich wünsche keinen anderen Lohn als Deine größere Ehre und Deine heilige Liebe. Laß mich eine Wohnstätte finden in Deinem göttlichen Herzen; hier will ich ruhen alle Tage meines Lebens, hier will ich einst meinen letzten Seufzer tun. Schlage auch Du in meinem Herzen Deine Wohnung, Deine Ruhestatt auf. So wollen wir ganz innig vereint bleiben, bis ich einst ewig Dich loben und lieben und für immer besitzen darf im Himmel. Dann werde ich ohne Unterlaß die unendlichen Erbarmungen Deines heiligen Herzens preisen.
500 Tage Ablaß einmal im Tag (Leo XIII., Audienz vom 11. Dezember 1902; Ablaßkongr. 7. Januar 1903; Poenit. 9. Juli 1935).


c) Liebenswürdiger Jesus! Um Dir Dank zu sagen und Sühne zu leisten für meine Untreue, schenke ich Dir mein Herz und weihe mich Dir ganz. Mit Deiner Hilfe will ich nicht mehr sündigen.
Den Gläubigen, die dieses Weihegebetchen in frommer Gesinnung vor einem Herz Jesu-Bilde beten, wird ein Ablaß von 300 Tagen gewährt; ein vollkommener Ablaß unter den gewöhnlichen Bedingungen, wenn sie es einen ganzen Monat lang jeden Tag andächtig tun (Sekr. für Bittschriften 9. Juni 1807; Poenit. 15. März 1936 und 20. April 1949).

Aufopferung

Ewiger Vater, ich opfere Dir auf die unendliche Genugtuung, die Jesus im Namen der Sünder am Stamme des Kreuzes Deiner Gerechtigkeit dargebracht hat und bitte Dich, laß die Verdienste seines kostbaren Blutes allen schuldbeladenen Seelen zugute kommen, denen die Sünde den Tod gebracht hat. Gib, daß sie auferstehen zum Leben der Gnade und Dich ewig preisen.
Ewiger Vater, ich opfere Dir auf die Liebesglut des göttlichen Herzens Jesu zur Sühne für die Kälte und Gleichgültikgkeit Deines auserwählten Volkes. Ich bitte Dich, um der glühenden Liebe willen, die ihn in den Tod getrieben, schenke ihren kalten Herzen neuen Eifer in Deinem Dienste und entzünde in ihnen aufs neue Deine Liebe, auf daß sie Dich ewig lieben.
Ewiger Vater, ich opfere Dir auf die Ergebung Jesu in Deinen Willen und bitte Dich, um seiner Verdienste willen, gib, daß Deine Gnade jederzeit treu benützt und Dein heiliger Wille in allem erfüllt wird.
Gott sei gepriesen!
(Heilige Margareta Maria Alacoque)
3. Jahre Ablaß. Vollkommenr Ablaß unter den gewöhnlichen Bedingungen, wenn man das Aufopferungsgebet einen ganzen Monat lang jeden Tag andächtig betet (Poenit. 8. April 1920 und 13. Dezember 1932).


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